Es gibt etliche Möglichkeiten, um zu versuchen, interessierte Herren kennenzulernen. Einige sind erfolgversprechend, andere sind Zeitverschwendung. Zunächst zu den erfolgreichen Möglichkeiten - an erster Stelle steht da der Alltag. Das klingt möglicherweise erst einmal nichtssagend, aber meine mittlerweile 35-jährige Erfahrung als Schwanzlutscher hat mich gelehrt, interessierte Herren spätestens auf den zweiten Blick zu erkennen. Sie sind überall anzutreffen, im Kollegenkreis, auf Parties, beim Einkaufen - man muß nur mit offenen Augen durch den Alltag gehen, die Signale erkennen können, sie angemessen beantworten und schließlich den Mut haben, auf die Herren zuzugehen, sie anzusprechen und sich auf ein schnelles Date einzulassen, aus dem sich, wenn die Chemie stimmt, oft weitere Treffen ergeben. Wie das Erkennen genau funktioniert, ist nicht wirklich beschreibbar, aber es funktioniert, wenn man sich ein wenig konzentriert, denn irgendwie trägt man als besamungsbereite Stute die Geilheit im Gesicht. Ich gehe in etwa so vor, daß ich den Blick des Herrn suche und wenn ich ihn habe, sehe ich ihm direkt in die Augen und senke meinen Blick devot, wobei ich erröte, was leicht durch eine entsprechende Fantasie zu erreichen ist. Ich nehme nun den Blick sofort wieder auf und lächele den Mann dabei auffordernd und zugleich unterwürfig an. Wenn er seinen Blick abwendet und sich entfernt, war es nichts und er hat entweder kein Interesse an mir oder ich lag mit meiner Vermutung grundsätzlich falsch. Wenn er den Blick erwidert und vielleicht sogar zurücklächelt, ist es fast schon erreicht. Um sicher zugehen und um mein Anliegen an ihn zu verdeutlichen, lecke ich mir leicht anzüglich meine Lippen, was ihm signalisiert, daß ich ihn lutschen möchte. Das alles spielt sich inerhalb weniger Augenblicke ab und wenn er nun immer noch dabei ist, gehe ich dann direkt auf ihn zu und spreche ihn unter einem Vorwand an - dann ergibt sich der Rest von selbst und ich finde mich entweder bei mir zuhause oder an einem geeigneten Plätzchen outdoor vor dem Herrn kniend wieder und lutsche seinen harten Penis, bis er sich in meinen Mund ergießt. Das klingt einfach und das ist es eigentlich auch. Es funktioniert wie jede andere, sexuelle Kontaktaufbahme auch und ich komme auf diese Weise mehrmals wöchentlich dazu, mich von interessierten Herren besamen zu lassen, woraus sich hin und wieder weitere Treffen ergeben.
An zweiter Stelle steht das Aufsuchen geeigneter Plätze, an denen Männer sexuelle Kontakte suchen. Da gibt es zwei Möglichkeiten, die erste ist das, was man Outdoor-Cruising nennt - das Aufsuchen von Parks, Bädern, Parkplätzen und öffentlichen Toiletten (Klappen). Die oben beschriebene Weise der Kontaktanbahnung entfällt hier für mich weitestgehend, weil ich mich an diesen Plätzen als besamungsbereite Fickstute in weibischer Miederwäsche präsentiere und die Herren auf den ersten Blick wissen, was ich ihnen anbiete und was ich suche. Hier kommt es nach einem kurzen Check zur sofortigen Aufnahme sexueller Aktivitäten, wenn der Herr sich interessiert zeigt, knie ich vor ihm nieder oder beuge mich nach vorn und biete ihm ohne große Umstände meinen Mund und meine Analfotze zur Besamung an. Die Erfolgsquote beim Outdoor-Cruising ist sehr hoch, ich verlasse das Terrain eigentlich nie unbesamt und darüberhinaus ergeben sich oft Folgetreffen bei mir zuhause. Der Nachteil ist die völlige Abhängigkeit vom Wetter für Parks und Sommerbäder, im Wetter fallen diese Plätze flach und es bleiben nur noch die Hallenbäder. Klappen gibt es überdies in Berlin nur noch sehr wenige, ich kenne nur drei geeignete, der allergrößte Teil wurde Anfang der 90iger durch die “Stadtmöbel” ersetzt.
Die zweite Möglichkeit des Aufsuchens geeigneter Plätze ist der Besuch der Sexcenter, Kinos und Clubs. Ich bevorzuge, seit ich es entdeckte, das Private Center Britz, aber es gibt noch etliche andere, die ebenfalls über Cruising Areas und Kabinen verfügen. Das Verfahren ist dasselbe wie beim Outdoor-Cruising, auch hier präsentiere ich mich als Stute in Miederwäsche und die Erfolgsquote ist entsprechend optimal, ich wurde bisher bei jedem Besuch ausgiebig besamt. Ich suche - besonders wegen meiner Vorliebe für hetero- bzw. bisexuelle Herren - allerdings nur Kinos und Clubs auf, die für gemischtes Publikum gedacht sind und meide alle Kinos und Clubs, die sich ausschließlich an ein homosexuelles Publikum wenden, also das, was man die Gay-Szene nennt. Das ist nicht nur eine Frage der Risikoabwägung, sondern in erster Line dem Umstand geschuldet, daß ich mit der Szene nicht kompatibel bin, dort finde ich nicht die Männer, die ich suche und ich selbst bin nicht das, was die suchen.
Für meine Besamungsstatistik habe ich eine Übersicht über die verschiedenen Möglichkeiten in Berlin, die ich nutze, zusammengestellt, es gibt natürlich sehr viel mehr, besonders Parks und Bäder:
1: Besamungen in meiner Wohnung
1a: Besamung in meiner Wohnung - Herren als Stammgäste
1b: Besamung in meiner Wohnung - Herren auf eine Annonce
1c: Besamung in meiner Wohnung - Herren erstmalig irgendwo getroffen und mitgenommen
2: Besamungen in fremden Wohnungen
3: Outdoor-Besamungen im Park
3a: Outdoor-Besamung im Park - Hasenheide (Waldstück Outdoor)
3b: Outdoor-Besamung im Park - Reuterplatz
3c: Outdoor-Besamung im Park - Hohenstaufenplatz
3d: Outdoor-Besamung im Park - Park am Buschkrug
3e: Outdoor-Besamung im Park - Franz-Mehring-Platz
4: Outdoor-Besamungen in öffentlichen WC
4a: Outdoor-Besamung in öffentlichen WC - Sonnenallee/Ecke Elbestraße
4b: Outdoor-Besamung in öffentlichen WC - Mierendorffplatz
4c: Outdoor-Besamung in öffentlichen WC - Theodor-Heuss-Platz
5: Besamungen im Private Center, Britzer Damm 115, 12347 Berlin
6: Besamungen im Stadtbad Neukölln
7: spontane Besamungen in Hausaufgängen, Kunden-WCs, Umkleidekabinen usw.
An dritter Stelle steht das Inserieren von Annoncen. Erfolgreich ist das in Berlin in der auflagenstarken Kleinanzeigenzeitung “Zweite Hand”, und zwar im Kontaktanzeigenteil Liebe Lust. Die Zeitung erscheint als Druckausgabe und zugleich online, ich inseriere stets in drei Rubrike zugleich “Mann sucht Mann”, “Harte Seiten” und “Was es sonst noch gibt”. Das größte Feedback bringt eindeutig die Druckausgabe deshalb ist es unbedingt ratsam, eine Telefonnummer anzugeben. Bei meinen ersten Versuchen habe ich in Ermangelung eines Handys meine Festnetznummer angegeben, was zwar den gewünschten Erfolg brachte, aber auch nervtötend war, weil es nicht zu kontrollieren ist, wenn man die regulären Anrufe auch noch empfangen will. Deshalb habe ich mir ein Prepaid-Handy zugelegt.
Mit der Online-Ausgabe der “Zweiten Hand” bin ich bei Annoncen im Internet angekommen. Um das Fazit vorweg zu nehmen - es ist - verglichen mit den Erfolgsquoten der bisher geschilderten Wege der Kontaktanbahnung - im wesentlichen Zeitverschwendung. Hier gibt es einerseits die Möglichkeit, selbst im Internet auf den entsprechenden Seiten, die Kontaktanzeigenmärkte sind oder solche mit anbieten, zu inserieren. Das Portal mit der auf niedrigem Niveau höchsten Trefferquote ist nach meiner Erfahrung das deutschlandweite Kleinanzeigenportal Kijiji (hier der Link zur Berliner Kontaktanzeigenseite). Technisch und vom Handling her ist das Portal wirklich gut gemacht, aber ich habe - wie auch auf allen anderen Anzeigenportalen - das Gefühl, daß nur Faker und Onlinewichser unterwegs sind. Ich kann zwar mit Inseraten auf Kijiji auf einige schöne Besamungen zurückblicken, aber der Erfolg bleibt regelmäßig weit hinter den anderen Möglichkeiten zurück, stattdessen vertrödelt man Zeit mit sinnloser Emailschreiberei. Dabei ist Kijiji noch die beste aller Möglichkeiten, im Internet zu inserieren, die anderen Seiten wie Kontaktanzeigenmarkt.de, Lustpinnwand, Poppen.de, Naked Surfers und zahlreiche andere sind noch unergiebiger. Das Portal für Wichser Einsames Vergnügen ist zwar gut zum Bilder ablegen und angucken, bringt aber auch nichts. Die beiden Gay-Portale, auf die sich auch bisexuelle Herren begeben und die ich deshalb gelegentlich besuche Homo.net und Sahnespender, sind zwar auch gut gemacht, eber der Effekt ist ebenso marginal bis nicht wahrnehmbar wie bei den anderen Seiten.
Bleibt an buchstäblich letzter Stelle das Antworten auf Annoncen, dazu gibt es nicht viel zu sagen. Noch kein einziger Versuch führte zum gewünschten Ergebnis, zwar gab es fast immer auf meine Antworten Rückantworten und es wurden große Töne gespuckt, das war es aber auch schon. Kurz - als Miederstute auf der Suche nach Besamung durch Herren auf Annoncen im Internet zu antworten ist vollkommen sinnlos.
Außerhalb der Wertung läuft die Möglichkeit, Kontakte über eine eigene Webseite zu knüpfen. Das ist mit erheblicher Vorarbeit verbunden und braucht seine Zeit, bis die Seiten bekannt werden und entsprechende Anfragen seitens interessierter Herren einbringen. Meine Seiten sind in verschiedener Form seit 1998 online und erst seit zwei Jahren sind signifikante Resultate zu verzeichnen. Mittlerweile bekomme ich auf meine Seiten regelmäßige Anfragen und es kamen schon etliche Treffen auf diesem Weg zustande.
Abschließend sei noch eine grundsätzliche Erfahrung weitergegeben - wenn ein Mann einen nach erfolgter Absprache vereinbarten Termin nicht wahrnimmt, lohnt es sich nicht, einen neuen Termin zu vereinbaren. Ich habe noch nie erlebt, daß nach Versäumen des ersten Termins, wofür dann immer “gute” Gründe vorbegracht wurden, der zweite Termin wahrgenommen wurde. Mittlerweile vergebe ich keine zweiten Termine mehr.